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Giverny ist (nicht) Gondremer!?


Es müssen nicht die Gärten von Monet in Giverny sein, um schöne Nymphéas, also See-rosen bewundern zu können. In Gondremer bei Madame Vaxelaire ist es auf eine ande-re Art genauso schön! Ein herzlicher Empfang mit Kaffee und Tee und einigen Worten zur Entstehung dieses "Jardin remarquable" in sumpfigem Gebiet, aber mit unheimlich viel Leidenschaft bereits von den Eltern mit über 4000 verschiedenen Pflanzen verse-hen. Obwohl noch berufstätig, machte sie sich gleich wieder an die Arbeit.


Dies war am ersten Tag bereits der dritte Garten. Zuvor waren wir in den Gärten von Callunes. Aus dem ehemaligen Steinbruch und einer Müllhalde entstand ein wunderbar in die Natur eingebundener Garten. Man konnte durch die alten Schützengräben, "les tranchées" flanieren. Kaum vorstellbar, was sich hier im Krieg abgespielt hat. Auf dem Weg nach Autrey kamen wir durch Housseras. Hier liegen auf dem Friedhof Alfred Dö-blin, seine Frau und einer seiner Söhne begraben. Sie kämpften auf Seiten der Franzo-sen gegen die Nazionalsozialisten. Und der Sohn entging der Gefangennahme der Na-zis, in dem er sich hier selbst das Leben nahm.





In Autrey wartete bereits Pascale, eine von mehreren GärtnerInnen auf uns. Nach ei-nem Picknick führte uns Arthur, ein Praktikant durch die Kirche. Danach konnte jeder den weitläufigen Garten für sich erschließen.


Weiter ging es zum Hotel in der Nähe von Saint-Dié, wo noch genügend Zeit zum Schwimmen oder einfach Ausruhen gab, bevor der Küchenchef uns als Vorspeise "perfekte Eier" servierte.

Am zweiten Tag ging es zu den Gärten von Berchigranges. Terrassenförmig angelegt mit einem Labyrinth und einem Regengarten. Im Juni sollte vieles in Blau zu sehen sein. Die Schnecken, les limaces hatten aber etwas dagegen. Der blaue Mohn aus dem Himalaya z.B. war komplett aufgefressen worden.


Dies ist eine Sitzbank!!!

Am Lac de Gerardmer machten wir dann Mittagspause, bevor es zum letzten, dem alpi-nen Garten von Haut-Chitelet auf der Vogesenkammstraße ging. Auf kleiner Fläche gab es unzählige Pflanzen aus Gebirgen der ganzen Welt zu bewundern. Wegen der Klima-



veränderung haben einige Pflanzen inzwischen Probleme, sich zu halten.

Nach einer letzten schweißtreibenden Kaffeepause in Munster kamen wir um kurz nach 18 Uhr wieder in Freiburg an.

Im nächsten Jahr werden wir weiter in den Norden von Lothringen vordringen, um weitere schöne "Jardins remarquables" bewundern zu können.

Nach der bevorstehenden Sommerpause geht es dann im September in die Auvergne. Neben der Besichtigung von Vulkanen, Kirchen und Käsehäusern steht auch ein Boule-turnier auf dem Programm!


Des weiteren sind noch diverse Wandertage in den Vogesen geplant, die alle auf dieser Internetseite unter der Rubrik "Wandern" einsehbar sind. Unter anderem geht es weiter auf der "Transvosgienne"! Etappe 5 steht an. MitwandererInnen sind herzlich willkom-men. Noch ist Platz. Wir fahren zu den Wasserfällen von Nideck und wandern am er-sten Tag nach La Hoube, über den Schneeberg und vorbei am Rocher du Dabo. Am zweiten Tag geht es zu Fuß nach Saverne an der Burg Hohbarr vorbei. So weit die Füße tragen, unter diesem Motto geht es dann am letzten Tag zu den Höhlenwohnungen von Graufthal. Im nächsten Jahr beenden wir die Vogesendurchquerung. Weiter geplant sind folgende Reisen: In die Bretagne auf Spuren von Bannalec über die Pfingstwoche und im Herbst dann eine Reise in die Haute-Provence, vorbei am Mont Aiguille, am Mont Ventoux, der Montagne Sainte Victoire, den Schluchten des Verdon und in das Tal der Wunder mit einem Abstecher ans Meer. Für die Radfreunde geht es auf einer Tour in die Champagne mit einem Standorthotel und mehreren Rundfahrten sowie bei einer zweiten Tour am Kanal entlang im Burgund von Dijon nach Auxerre. Termine werden im Herbst bekanntgegeben und sind dann auf dieser Seite abrufbar.

Wir würden uns freuen, wenn unsere Reisen wiederum auf Interesse stößt und wenn wir wieder viele alte, aber auch neue Gesichter begrüßen dürfen.

In voller Vorfreude auf viele weitere schöne Begegnungen.

Herzliche Grüße

Uli und Geli




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